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Bebaute Grundstücke: Neue Arbeitshilfe ermittelt
AfA-Bemessungsgrundlage
 
  In Zeiten niedriger Zinsen und unruhiger Finanzmärkte investieren viele
Anleger ihr Geld verstärkt in Vermietungsobjekte. Ob sich dieses Investment
lohnt, hängt dabei auch von steuerlichen Faktoren ab: So kann beispielsweise
für Besserverdiener die Sanierung eines Baudenkmals attraktiv sein, da
hierbei Abschreibungen von bis zu 9 % pro Jahr winken. Andere
Vermietungsobjekte können regelmäßig mit 2 % pro Jahr abgeschrieben
werden.

In welches Objekt ein Anleger sein Geld auch investiert, die Weichen für den
steuerlichen Erfolg seiner Vermietungstätigkeit werden in der Regel in der
Einkommensteuererklärung des Erstjahres der Vermietung gestellt. Während
der Bearbeitung dieser entscheidet das Finanzamt über die Höhe der
anzuerkennenden Anschaffungs- oder Herstellungskosten und deren Aufteilung
auf das Gebäude und den Grund und Boden.

Hinweis: Diese Aufteilung ist höchst relevant, da nur der Teil des Kaufpreises
abgeschrieben werden kann, der auf das Gebäude entfällt. Der anteilige
Kaufpreis für den Grund und Boden fließt nicht in die
AfA-Bemessungsgrundlage ein (nicht abnutzbar).

Wie ein Gesamtkaufpreis auf das Gebäude und den Grund und Boden
aufgeteilt werden kann, können Vermieter nun anhand einer neuen
Arbeitshilfe des Bundesfinanzministeriums (BMF) ermitteln, die auf der
Internetseite des BMF (im Bereich "Themen/Steuern/Steuerarten
/Einkommensteuer") veröffentlicht wurde.

Hinweis: Die Arbeitshilfe entspricht der ständigen Rechtsprechung des
Bundesfinanzhofs, laut der ein Gesamtkaufpreis für ein bebautes Grundstück
nicht anhand der Restwertmethode, sondern nach dem Verhältnis der
Verkehrs- bzw. Teilwerte von Grund und Boden und Gebäude aufgeteilt werden
muss. Vermieter und deren steuerliche Berater können die Arbeitshilfe auch
heranziehen, um ein geplantes Immobilieninvestment im Vorhinein auf dessen
Abschreibungsmöglichkeit hin zu prüfen.