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Mandanteninformationen


 
Ordnungsgemäße Rechnung: Verweis auf weitere
Geschäftsunterlagen ist zulässig
 
  Für den Vorsteuerabzug benötigen Sie als Unternehmer eine ordnungsgemäße
Rechnung. Unter anderem müssen Sie darauf achten, dass die Steuernummer
des leistenden Unternehmers darauf angegeben ist. Ebenso muss die
erbrachte Leistung benannt sein.

In einem Verfahren, das der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich entschieden hat,
ging es um die Frage der Leistungsbeschreibung: Das Finanzamt hatte einem
Unternehmer den Vorsteuerabzug aus einer Eingangsrechnung versagt, da es
die Beschreibung der Leistung als zu ungenau erachtet hatte. In der Rechnung
war jedoch auf weitere vertragliche Vereinbarungen verwiesen worden, mit
deren Hilfe sich die Leistung eindeutig identifizieren ließ.

Nach Auffassung des BFH ist dies ausreichend für den Vorsteuerabzug. Die
Verträge, auf die die Rechnung Bezug nimmt, müssen dazu nicht einmal
beigefügt sein. Damit das Finanzamt kontrollieren kann, welche Leistung in
Rechnung gestellt wird, genügt es, wenn die weiteren Unterlagen darin
eindeutig bezeichnet werden.

Hinweis: In der Regel reicht es aus, in der Leistungsbeschreibung auf den
Vertrag, der Grundlage der Leistung ist, mit Datum zu verweisen.