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Mandanteninformationen


 
Umzugskosten: Beträge für Unterrichtskosten und
Umzugsauslagen erhöhen sich
 
  Zieht ein Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen um, kann er seine
Umzugskosten als Werbungskosten abziehen. Das Finanzamt erkennt
allerdings maximal die Kosten an, die ein Bundesbeamter als höchste
Umzugskostenvergütung erhalten würde.

Zu den berücksichtigungsfähigen Kosten gehören unter anderem jene für die
umzugsbedingte Unterrichtung (Nachhilfe) des eigenen Kindes - und zwar bis
zu Höchstbeträgen, die sich aus dem Bundesumzugskostengesetz (BUKG)
ergeben. Für sonstige Umzugsauslagen (z.B. Kosten für Pkw-Ummeldung,
Einbau einer Küche) kann der Arbeitnehmer entweder einen festgelegten
Pauschbetrag aus dem BUKG oder aber seine tatsächlichen Kosten abziehen.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat in einem neuen Schreiben auf die
Erhöhung der Beträge hingewiesen. Demnach gelten für Unterrichtungskosten
folgende Höchstbeträge (maßgeblich ist der Tag der Umzugsbeendigung):
  • ab dem 01.08.2013: 1.752 EUR
  • ab dem 01.03.2014: 1.802 EUR
  • ab dem 01.03.2015: 1.841 EUR
Für sonstige Umzugsauslagen ergeben sich folgende Pauschbeträge
(maßgeblich ist ebenfalls der Tag der Umzugsbeendigung):

ab dem 01.08.2013 ab dem 01.03.2014 ab dem 01.03.2015
für Verheiratete 1.390 EUR 1.429 EUR 1.460 EUR
für Ledige 695 EUR 715 EUR 730 EUR
Erhöhung für weitere Personen (außer Eheleuten und Lebenspartnern) 306 EUR 315 EUR 322 EUR

Hinweis: Eine berufliche Veranlassung des Umzugs nehmen die Finanzämter
insbesondere dann an, wenn der Arbeitnehmer durch den Wohnortwechsel
eine tägliche Fahrzeitersparnis von mindestens einer Stunde erreicht. Bei
einem privat veranlassten Umzug ist ein Werbungskostenabzug
ausgeschlossen, allerdings kann ein Teil der Aufwendungen (z.B. für
Umzugsunternehmen) als haushaltsnahe Dienstleistung abgezogen werden.